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Sei still und erkenne, dass ich Gott bin...
Am Montag hatte ich geplant am Nachmittag ein paar Stunden mit Gott zu verbringen, dann...vergass ich es... *rot-anlaufen* Am Abend war ich dann auf dem Heimweg, und als ich gerade bei mir Zuhause ankam dachte ich: "Nein, ich kann jetzt nicht nach Hause, ich muss ein ruhiges Plätzchen finden wo ich etwas Zeit mit Gott verbringen kann." Also fuhr ich an meinem Haus vorbei, einen Hügel hinauf, parkierte irgendwo neben einem Strässchen, ging ein bisschen den Weg runter, und sass auf den Boden. ...und es war kalt...es ist schwierig sich zu konzentrieren wenn man kalt hat...also betete ich nicht besonders lang und bekam auch nicht besonders viel von Gott zu hören, ausser: "Sei still und erkenne, dass ich Gott bin." Dieses Plätzchen, das ich gefunden hatte, war irgendwo im Niemandsland, also war es ziemlich ruhig, und mein Gott, war das toll... Manchmal glaube ich brauchen wir einfach Ruhe und Frieden; ansonsten werden wir wahnsinnig... Mein Leben fühlt sich im Moment an wie eine Achterbahn, und jetzt, mehr als je zuvor, merke ich wie sehr ich es nötig habe still zu werden, und zu wissen, dass Gott die Kontrolle hat, dass Er da ist, dass Er mich liebt, auch wenn ich das Gefühl habe, dass mich sonst niemand liebt, oder dass niemand ein Durcheinander wie ich es bin lieben könnte. (Es ist unglaublich was PMS dem Selbstwertgefühl einer Frau antun kann...)
Weil es eben kalt war blieb ich nicht allzu lange, und als ich in mein (Vater's) Auto einstieg hatte ich das Gefühl, dass ich mich nicht anschnallen sollte... Lol, meine erste Reaktion war: "Aber ich muss doch, es ist illegal es NICHT zu tun!" Da hatte ich das Gefühl das mir Gott sagt: "Du must nicht immer das tun, was die anderen von dir erwarten..." Ich weiss nicht ob das wirklich Gott war oder nicht (ich habe mich auf jeden Fall nicht angeschnallt...), aber ich glaube nicht das ich diese Nacht je vergessen werde... Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass wir uns ein bisschen zu sehr darum kümmern, was andere von uns denken... Eigentlich sollte es uns keine Rolle spielen, weil wenn wir sterben können wir ja unseren guten (oder schlechten) Ruf nicht mitnehmen...und eigentlich auch sonst nichts... In unserer Hauszelle am Dienstag erzählte mir jemand eine Geschichte von einem Mann der das Gefühl hatte, dass Gott ihm sage er solle in einen Laden hineingehen und dort den Kopfstand machen. Lol, natürlich war er nicht gerade begeistert von dieser Idee und protestierte zuerst, aber er machte es dann trotzdem, und als er gleich darauf den Laden wieder verlassen wollte (ich kann mir vorstellen, dass es ihm ein bisschen peinlich war...), da rannte plötzlich jemand auf ihn zu, ich glaube es war der Manager des Ladens. Er erzählte ihm, dass er Gott gesagt hatte, dass wenn jemand in den Laden kommen und den Kopfstand machen würde, dann würde er glauben dass Gott existiert. Dieser Mann bekehrte sich...und nur weil jemand den Mut hatte etwas aussergewöhnliches zu tun, das er das Gefühl hatte, dass Gott wollte... Lol, für Gott zu leben ist jedenfalls nicht langweilig... ;-)
So, zum zusammenfassen: Es ist sehr, sehr, SEHR wichtig stille Zeiten mit Gott zu verbringen... Und es ist ebenfalls sehr wichtig das zu tun, was dir Gott in diesen Zeiten sagt...auch wenn's etwas ungewöhnliches ist... :-)




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