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Klicke hier um zurückzugehen Hoffnung [Yupii! Ein neues Layout und neue Beschlüsse... Ich werde das Datum nicht mehr hintun (es war sowieso nicht sehr genau, da ich meistens sehr, sehr früh am Morgen fertig wurde mit schreiben, aber schummelte und das Datum des vorherigen Tages angab... *roter Kopf*) und ich werde mich bemühen alle paar Tage etwas zu schreiben, anstatt nur einmal pro Woche (was ja zum Teil nicht so gut funktioniert hat...) Und die deutsche Version wird nicht am gleichen Tag erscheinen wie die englische. (Übersetzen ist gar nicht so einfach!)] Ich schreibe gerne lustiges Zeug. Aber irgendwie war's in der letzten Zeit nicht besonders lustig. (Was aber gar nicht heissen soll, dass es auch so bleiben wird! ;-)) Ich glaube der Teufel (oder einer seiner Untertanen) hat versucht mich aus meiner Gemeinde zu verjagen... Nicht, dass er so viel Autorität besitzt, ich war zum grössten Teil selber schuld, aber er scheint doch jede Gelegenheit zu nutzen um dich ab deinem Pfad zu drängen, stupsen, betrügen, tricksen, oder hereinzulegen. Eine Methode, die er häufig bei mir anwendet (mit recht grossem Erfolg, zu meiner Schande,) ist, mir Zweifel einzuflüstern. Ich beginne mich zu wundern, ob ich wohl das richtige am machen bin... "Ist das wirklich was Gott will?" "Sollte ich stattdessen das tun?" "Wie kann ich sicher sein?" Eine andere Methode ist, mich wie einen Versager fühlen zu lassen. Ich bin eine teilzeit Leiterin einer Kleingruppe der Sonntagsschule, und bin noch recht unerfahren. Einmal hatte ich mich nicht besonders gut vorbereitet, war sehr nervös, schlief deshalb die Nacht vorher sehr schlecht, und war dann absolut verängstigt und demotiviert als es anfing. Es ging gar nicht mal so schlecht, nur weil ich mich schon bevor es überhaupt anfing so schlecht fühlte, war dann jede Kleinigkeit wie ein Stich durchs Herz. Am liebsten wäre ich nachher unter mein Bett gekrochen und hätte geheult... Dann passierte noch etwas, und noch etwas, bis ich mir absolut sicher war, dass der letzte Ort, an dem ich sein sollte, meine Gemeinde war. Dann drang Gott endlich zu mir durch...durch meine Mutter. Sie sagte mir, dass sie glaube, dass der Teufel am versuchen sei mich runterzubringen. Ich dachte eine Weile darüber nach, und merkte, dass sie wahrscheinlich recht hatte. In der Bibel steht nirgendwo, Wenn die Dinge nicht so läufen, wie's dir gefallen würde, dann gib auf. Im Gegenteil, in den Psalmen steht, damit ich lernte, deine Ordnungen zu beachten. Psalm 119,71 Mein Vater sagte auch etwas Interessantes. Er sagte, dass es die harten Zeiten sind, die unseren Charakter am meisten prägen. Ob für Gut oder Bös, das ist unsere Verantwortung. Wir können entweder lernen, standfest und stark zu werden, oder wir können wütend und bitter werden. Wenn uns ein Berg im Weg steht haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder wir geben auf, oder wir bewältigen's. Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine von dem andern zu unterscheiden. Manchmal muss man den Berg 'rauf klettern, manchmal muss man ihn aus dem Weg räumen, einen Stein nach dem anderen. Huck Finn Hast du schon einmal Die Abenteuer des Huckleberry Finn von Mark Twain gelesen? Falls nicht solltest du's wirklich mal. Es ist aus der Sicht von Huck geschrieben, also kommen zum Teil etwas merkwürdige Wörter und Phrasierungen zum Vorschein, und es ist nicht immer 100% "politisch korrekt", aber es ist trotztdem ein tolles Buch. Es geht um einen Jungen, der von seinem brutalen Vater davonläuft (indem er seinen Tod vorspielt, damit der Vater ihn nicht sucht.) Er tut sich dann mit dem ebenfalls abgehauenen Sklaven Jim zusammen, der übrigens ziemlich abergläubisch ist, (der zu Tode erschrickt als er Huck sieht, da er denkt er sei ein Geist...) Zusammen reisen sie den Mississippi Fluss hinunter, Richtung Cairo, Illinois, von wo aus sie ein Dampfboot nehmen wollen um in die freien Staaten zu gelangen. Was mir an diesem Buch so gefällt (nebst dem Humor und all dem Unfung, das betrieben wird...), ist, dass Huck immer versucht das Richtige zu tun. ...nein, das stimmt nicht ganz. Er versucht zwar schon das Richtige zu tun und den "Guten" zu helfen, aber er hat eine komplett verdrehte Art es zu tun. Er erzählt so viele Lügen, dass er zum Teil selber Mühe hat seine jeweiligen Geschichten auseinander zu halten. (Aber er ist ja noch ein Kind, also kann man's entschuldigen... Oder man könnte seinen Eltern die Schuld geben. ;-)) Ich wünschte mir, dass ich auch immer den Mut hätte, das Richtige zu tun, (aber vielleicht doch ohne alle die erfundenen Geschichten...) Für mich wäre "das Richtige", dass ich öfters mit anderen über meinen Glauben reden würde. Wenn ich's nicht mache bedeutet das, dass ich sehr faul bin, und unglaublich egoistisch... Das wäre ähnlich, wie wenn mich jemand zur Party Des Jahres einladen würde, und man mir sagen würde: "Du kannst so viele Leute einladen wie du willst!", und dann niemanden einzuladen. Ich könnte natürlich sagen: "Ich werde sie nicht fragen, da sie ja 'nein' sagen könnten." Und das ist wo der Egoismus zum vorschein kommt. Damit sage ich also, dass es mir wichtiger ist, wie die Leute auf mich reagieren, als dass sie ebenfalls die Chance bekommen, an diesen fantastischen Ort zu kommen. Es ist keine Sünde, ab und zu fehl zu schlagen. Es ist jedoch eine Sünde, es niemals zu versuchen... ![]() Sternenlicht vs. Kerzenschein Vor ein paar Nächten sass ich auf unserer Terasse, wartend, lauschend. Trotz den massiven Wolken konnte ich einen einzelnen Stern sehen. "Du bist dieser Stern", fühlte ich Gott sagen. Es schien mir zuerst ein Kompliment zu sein, immerhin würde doch ein betörter Liebhaber auch so ähnliche Bemerkungen von sich geben, oder? Aber nach einer kleinen Weile merkte ich, dass dies wahrscheinlich gar nicht schmeichelhaft gemeint war... Sterne sind sehr schön zum anschauen, und können sogar nützlich sein, z.B. wenn's ganz dunkel ist können sie dir den Weg beleuchten, damit du siehst wo du hinläufst. Wenn die Sonne untergegangen ist können sie dir auch zeigen, in welche Richtungen Norden, Osten, Süden, und Westen liegen. Aber ihre Nützlichkeit ist begrenzt: Sie können dir nämlich nur den Weg zeigen, wenn der Himmel nicht bedeckt ist. Wenn es bewölkt ist kann man sie nicht sehen. Nun denk an eine Kerze - ein Ding, das man dank Thomas Edison nur noch selten gebraucht, sei es denn um eine besondere Atmosphäre herzustellen. Aber Edisons Glühbirne funktioniert nur solange Elektrizität vorhanden ist (oder eine Batterie.) Und wonach greifen wir sobald unsere kostbaren Lampen nicht funktionieren? Nach einer Kerze. Das Einzige, was eine Kerze braucht um leuchten zu können, ist ein Zündhölzchen (oder irgend ein anderes Feuer-herstellendes Gerät, oder ein sehr hoch entwickeltes Holz-reib Talent...) Wenn's sonst überall dunkel ist wird dir eine Kerze den Weg leuchten können, auch in einem Tunnel oder in einer Höhle, wo keine Sterne sichtbar sind. Also, wenn jemand wie ein Stern wäre, was würde das bedeuten? Ich glaube es würde bedeuten, dass diese Person ein Christ ist, aber ein distanzierter Christ. Er (oder sie) leuchtet aus einer Distanz, er kümmert sich nicht wirklich um die Leute, denen er eigentlich den Weg zeigen sollte. Und sobald dass "Wolken" kommen, die für "Schwierigkeiten" oder "eigene Interessen" stehen könnten, kümmert er sich überhaupt nicht mehr. Er ist zwar konstant, er leuchtet ja immer (auch wenn man's nicht sieht), aber er behält immer eine ziemlich grosse Entfernung zwischen sich und anderen, und zwar mit einer zurückhaltenden Hochmut. Er weigert sich Anteil zu nehmen an den Leben anderer, und ihnen zu helfen, wo sie Hilfe benötigen. Auf der anderen Seite, wenn jemand wie eine Kerze ist würde das bedeuten, dass er immer da ist wenn man ihn braucht. Er hilft den Leuten ganz praktisch, nicht nur durch Sympathy und Wunschdenken. Und ich glaube wenn jemand sich darum bemühen würde so zu leben, dann würde Gott ihm immer die benötigten "Zündhölzchen" besorgen. "Ihr seid das Licht der Welt - wie eine Stadt auf einem Berg, die in der Nacht hell erstrahlt, damit alle es sehen können. Versteckt euer Licht nicht unter einem umgestülpten Gefäss! Stellt es lieber auf einen Lampenständer und lasst es für alle leuchten." Matthäus 5,14-15 |