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Klicke hier um zurückzugehen Dienstag, 8. Januar Es gibt manchmal Tage, wo mir nichts in den Sinn kommt, was ich hier schreiben könnte. Dies ist nicht ein solcher Tag... Ich glaube, wenn ich ein Buch darüber schreiben würde, was mir in den letzten Wochen alles so im Kopf herumgeschwirrt ist, wäre das Buch etwa gleich groß, wie Vom Winde Verweht, oder Krieg Und Frieden. Da es aber eine nicht sehr gute Idee wäre, auf dem Web ein Buch zu publizieren, werde ich mich zurückhalten und einfach über ein Thema schreiben, dass mir in der letzten Zeit wichtig geworden ist. Eine Freundin von mir lieh mir ein Buch mit dem Titel "A Return To Modesty," von Wendy Shalit. Es ist ein beeindruckendes, und beängstigendes Buch. Nichts für Zarbesaitete. Ich lernte viel über Mann und Frau, und wieso die Dinge so stehen wie sie stehen. Über einige dieser erlernten Dinge möchte ich hier schreiben. Ich werde zwei Briefe schreiben; eine an alle unverheirateten Frauen, und eine an alle Männer. Du darfst natürlich beide lesen. An: Alle Frauen, die davon träumen, eines Tages zu heiraten Hast du schon mal einen Jane Austen Film angeschaut, dann geseufzt und gedacht: "Wenn ich doch nur schon vor zweihundert Jahren geboren wäre"? Ich auch. Damals benahmen sich die Männer wie Kavaliere, zumindest die meisten, und Frauen durften wunderschöne Ballkleider tragen, ohne sich im geringsten komisch zu fühlen. Heutzutage, so scheint es, benehmen sich die meisten Männer gerade nicht besonders gallant, und für Frauen ist es schon fast gefährlich "zu" schön (oder zu sexy) auszusehen. Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich hasse es, von einem Mann den "Fahrstuhl-Blick" zu bekommen, wo man von oben bis unten betrachtet wird, als ob der Mann an einer Auktion wäre und ein seltenes Objekt ersteigern möchte. Irgendwie erkennt man in einem Blick von einem Mann, ob er einfach nur schaut, oder ob er Begierde empfindet... (Wenn du natürlich innerhalb von den letzten drei Sekunden deinen Schirm fünf mal auf den Boden fallen liest, dann starrt er dich eventuell aus einem anderen Grund an...) Ich weiß auch da nicht, was du darüber denkst, aber für mich wäre die Idee, mit einem solchen Typ auszugehen, der dich betrachtet, als ob er sich versuche vorzustellen, wie du unter deinen Kleidern wohl aussiehst - Pfui! Vor einiger Zeit entschied ich, dass ich mit niemanden ausgehen würde, den ich mir nicht vorstellen könnte, eines Tages zu heiraten. Den Mann, denn ich mal heiraten werde, der muss ein Herz für Gott haben (ein GROSSES Herz!), und er muss ein Gentleman sein. Früher träumte ich immer von einem John-Wayne-Typ: gross, attraktiv, tiefe Stime, sehr männlich, ... Aber nun merke ich, dass mich etwas anderes beeindruckt. In jedem seiner Filme behandelt er die Frauen wie "Ladies," zumindest wenn sie sich so benehmen. Und das ist der springende Punkt: Wenn wir einen Gentleman finden wollen, dann müssen wir uns wie eine Lady benehmen. Ich glaube, es gibt zwei wichtige Dinge zu beachten, wenn man eine Dame sein möchte: Wie man sich benimmt, und wie man sich anzieht. Wenn du fluchst, derbe Witze machst, und viel flirtest, dann wirst du wahrscheinlich nicht die richtige Sorte Männer anlocken. Wenn du extrem enge Kleider trägst, oder tief geschnittene Tops, oder kurze, kurze Shorts oder Miniskirts, dann sollte es dich nicht überraschen, wenn dich Männer wie eine Prostituierte behandeln; du siehst nähmlich wie eine aus. Ich sage nicht, du solltest eine "Heilige" werden und dich wie eine Nonne kleiden. Ich versuche aufzupassen, was ich sage, ich versuche, Jungs nicht den falschen Eindruck zu geben durch Augenkontakt oder flirten, und ich ziehe mich nicht mit dem Hintergedanken an, wie ich wohl die Aufmerksamkeit auf gewisse Körperteile lenken könnte. Mir wäre es viel lieber, Prinz Charming würde mir in die Augen sehen, als dass er sich auf mein Dekolleté fixieren würde. Versuche dich wie eine Prinzessin zu benehmen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Ritter zum rechten Zeitpunkt auftauchen wird, auch wenn's vielleicht ein bisschen länger dauert, als du es gärne hättest... (Als ich vierzehn war sagte ich, ich wolle mit sechzehn heiraten. Bei sechzehn war's dann achtzehn. Dann zwanzig. Nun werde ich's wohl einfach Gott überlassen, obwohl ich erst in fünf Monaten einundzwanzig werde... ;-)) Ich glaube, es ist besser zu warten (und keine Frist zu setzen!), als in einer unglücklichen Ehe zu stecken. Vergiss nicht, du bist eine Prinzessin. Gib dich nicht zufrieden mit jemandem, der kein Prinz ist. Vertraue auf Gott. Er weiß, welcher Mann am besten zu dir passt, und Er wird nicht so einfach von gutem Aussehen oder Charme beeindruckt wie wir manchmal... ;-) Gott ist auch dein wahrer Prinz, derjenige, der dich mehr liebt, als es irgend ein Mann je könnte. God bless you. An: Alle Männer auf diesem Planeten Falls du es nicht schon gewusst hast, Frauen und Männer sind verschieden. (Nicht nur von aussen gesehen.) Wir brauchen, wollen, und fühlen Anderes, als ihr. Ich werde dir nun ein grosses Geheimnis verraten, dass dir vielleicht in der Zukunft viel Ärger ersparen wird: Wenn eine Frau sagt "es macht nichts" oder "es ist keine grosse Sache," dann lügt sie wahrscheinlich. Ja, sie lügt. Eine Frau wird vielleicht so tun als ob es ihr nichts ausmacht, wenn ihr Ehemann ihr nicht sagt, ob er sie liebt; sie tut vielleicht so als ob sie nicht enttäuscht wäre, wenn er ihre neue Frisur nicht bemerkt, oder ihr neues Kleid; es mag so scheinen, als ob sie es nicht bemerke, dass er sie nie ernst nimmt; sie mag so tun als ob es keinen Unterschied macht, dass er nie kleine, süsse Dinge für sie tut, wie die Türe offen halten, oder ihr beim hinsetzen helfen; vielleicht tut sie sogar so, als ob es ihr nicht wehtut, wenn er ihr sagt, sie sei zu dick, oder wenn er sie vor anderen Leuten kritisiert. Sie lügt. Frauen brauchen und wollen diese "kleinen Dinge" mehr, als sie sich je selber eingestehen würden. Das Problem ist, dass wir nicht darum bitten können. Es ist wichtig, das ihr selber darauf kommt. Ich weiß nicht wieso, es ist wie die Regel, dass der Mann den ersten Schritt tun muss in einer Beziehung. Es ist einfach so. Wenn dir dein Schatz wichtig ist, wenn du sie lieb hast, dann zeig es ihr. Sag es ihr. Das kannst du nie zuviel tun. Und so nebenbei, es spricht nichts dagegen, alle Frauen wie Damen zu behandeln (natürlich solltest du aber nicht allen Frauen sagen, dass du sie liebst...) "Gentleman" scheint eine schon fast ausgestorbene Rasse zu sein. Bitte lasst es nicht so sein... Frauen wollen starke Männer, Männer, die für ehrenwerte Sachen kämpfen, Männer, die Krieger sind, und Männer, die Gentlemen sind. Solche Männer werden die Welt verändern. Bitte, sei ein Held. God bless you, too. Mittwoch, 16. Januar Ich mache mir (sehr, sehr oft) Sorgen. Vorallem über die Zukunft und darüber, ob ich im Moment das Richtige tue. Und wenn's nicht so läuft, wie's mir gefallen würde (was übrigens auch sehr oft passiert,) dann bin ich enttäuscht. Zum Beispiel hatte ich vor, diesen Sommer auszuziehen. Aber ich merkte (dank vielen, vielen Gesprächen mit meinen Eltern,) dass ich mir das nur leisten könnte, wenn ich viel mehr arbeiten würde, was den Vorteil von in der Nähe der Schule wohnen und mehr Zeit für's Studieren haben praktisch zunichte machen würde, da ich all diese zusätzliche Zeit für's arbeiten benötigen würde. Ich hatte auch geplant, nur Musiklehrerin zu werden, anstatt drei Fächer für's unterrichten zu wählen, merkte aber, dass das eigentlich nur Faulheit war. Natürlich gibt's dann auch noch das andere Problem, das fast alle Frauen in meinem Alter haben (sowie fast alle Männer, nur umgekehrt,) nämlich, dass ich gerne einen Freund hätte. ...aber ich hasse, hasse die Idee, nur deshalb einen Freund zu haben, damit man halt einen Freund hat, und ich kenne sowieso nur wenige Männer, die gut genug wären (ich bin heikel, was aber eine gute Sache ist - du solltest auch heikel sein,) und noch weniger, die auch in mich interessiert wären, also wird wahrscheinlich in der nächsten Zeit da nichts passieren. Die Dinge läufen also im Moment nicht nach (meinem) Plan. Vor kurzem schickte mir meine Mutter den Link eines kurzen Filmausschnittes eines Konzerts, den sie auf YouTube gefunden hatte, der mir sehr gefällt. Da ist er... (Weiter unten kannst du den Text dazu finden.) When you're up against a struggle, that shatters all your dreams Wenn du in einen Kampf verwickelt bist, der all deine Träume zerschmettert And your hopes have been cruelly crushed by Satan's manifested schemes Und deine Hoffnungen auf grausame Weise zerdrückt wurden, durch Satan's manifestierte Pläne And you feel the urge within you to submit to earthly fear Und du fühlst einen Drang in dir, dich der weltlichen Furcht zu unterwerfen Don't let the faith you're standing in seem to disappear Lass den Glauben in der du stehst nicht verschwinden Remember that Satan is a liar and he wants to make us think Denk daran, Satan ist ein Lügner, und er will uns glauben lassen That we are paupers, when he knows himself that we are children of the King Dass wir Bettler sind, denn er weiß selber, dass wir Kinder des Königs sind So lift up the mighty shield of faith for the battle must be won Also hebe auf das starke Schild des Glaubens, denn der Kampf muss gewonnen werden We know that Jesus Christ has risen and the work's already done Wir wissen das Jesus Christus auferstanden ist, und die Arbeit schon vollendet ist Praise the Lord, He will work through those who praise Him Preise den Herrn, Er wird durch die wirken, die Ihn anbeten Praise the Lord, for our God inhabits praise Preise den Herrn, denn Gott wohnt in unserer Anbetung Praise the Lord, for the chains that seem to bind you Preise den Herrn, denn die Ketten, die dich zu binden scheinen Serve only to remind you, that they drop powerless behind you Dienen nur dafür, dich daran zu erinnern, dass sie machtlos von dir abfallen When you praise Him Wenn du Ihn anbetest Dienstag, 22. Januar In der letzten Zeit habe ich viel über die Zukunft nachgedacht, und darüber, was ich in der Zukunft tun sollte. Die Antwort ist: Ich weiß es nicht. Ich glaube, was ich manchmal tue, ist, ich bekomme eine Idee von Gott, dann motze ich es auf, verdrehe und verzerre es, bis es der Originalidee kaum mehr entspricht. (Ich bin komisch, ich weiß.) Manchmal habe ich auch das simple Problem, dass ich den Unterschied nicht erkennen kann, zwischen dem, was Gott mir sagt, und dem, wofür mein Hirn, mein Herz, und mein Gewissen sich konkurrieren. Das Gewissen kann ein schwieriger Fall werden, denn es kann Gottes Werkzeug sein, um uns etwas zu sagen, aber manchmal besitzt das Gewissen die Stimme des Vaters oder der Mutter oder des Lehrers oder der Tante Merryweather, die meinen, du solltest das und das und das tun. Und das ist nicht immer auch das, was Gott meint. Gott hat uns nicht dazu berufen, das zu tun, was die Welt von uns erwartet; Er hat uns dazu berufen, Seinen Willen zu tun, egal, wie der aussieht. Ich war heute an einer Beerdigung. Dabei lernte ich etwas, das eigentlich ganz selbstverständlich wäre, nur hatte ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht: Wenn ich tot bin wird es niemandem, gar niemandem eine Rolle spielen, ob ich ein Masterdiplom hatte, oder nicht. Es wird niemanden kümmern, wie viele male ich bei der Arbeit befördert wurde. Es wird auch niemandem etwas ausmachen, wieviel Geld ich verdiente oder was ich für teure Gegenstände besass, (ausser vielleicht denen, die es erben werden...) Es wird niemanden kümmern... Moment, eigentlich stimmt das nicht. Jemanden wird's schon kümmern, nämlich Gott. Wenn ich sterbe wird Er mein Leben anschauen und sehen, ob ich für Ihn gelebt habe, oder für die Welt. Ihr könnt sicher sein, dass kein unzüchtiger, unreiner oder habgieriger Mensch je das Reich Christi und Gottes miterben wird. Denn ein Habgieriger ist nur ein Götzendiener, der weltliche Dinge anbetet. Epheser 5,5 Ich finde die darauf folgenden Verse auch sehr interessant, denn man könnte ja sagen, "Aber alle anderen leben doch so! Wieso sollte ich die Ausnahme sein?" Lasst euch nicht von leeren Worten verführen! Der Zorn Gottes wird alle treffen, die ihm ungehorsam sind. Gebt euch also nicht mit ihnen ab. Epheser 5,6-7 (eigene Emphase) Ich will damit nicht sagen, dass es eine schlechte Sache sei, einem Masterdiplom nachzugehen. Es ist aber falsch, wenn man es nur tut, weil es andere erwarten. Zum Kuckuck mit den Erwartungen anderer! Du lebst nur einmal, vergeude dein Leben nicht an den Erwartungen von anderen Leuten. "Wer mir nachfolgen will, muss mich mehr lieben als Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern - ja, mehr als sein Leben. Sonst kann er nicht mein Jünger sein." Lukas 14,26 Bei der griechischen Originalfassung steht sogar, "Wer mir nachfolgen will, muss seinen eigenen Vater und seine Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern hassen." (Eigene Emphase.) Ok, nur damit es gesagt wurde, das bedeutet nicht, dass man unhöflich oder respektlos oder bös sein sollte gegenüber anderen. Es bedeutet, dass wenn Gott dir sagt, du solltest etwas tun, und andere Leute sagen dir, du solltest etwas anderes tun, tu, was Gott dir sagt. Auch wenn's weh tut. Denn Got hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. 2. Tim. 1,7 Ich bete, dass er euch aus seinem großen Reichtum die Kraft gibt, durch seinen Geist innerlich stark zu werden. Und ich bete, dass Christus durch den Glauben immer mehr in euren Herzen wohnt und ihr in der Liebe Gottes fest verwurzelt und gegründet seid. Epheser 3,16-17 Und hier noch einer meiner Lieblingsverse: Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden. Epheser 3,20 Donnerstag, 31. Januar Ich möchte mehr Spass haben. Ich möchte mehr Abenteuer erleben. Ich möchte mehr Spannung in meinem Leben. Das sind wunderbare Dinge zum wollen, aber leider gibt's keinen Zauberknopf den man drücken kann, um diese Dinge geschehen zu lassen... Oder doch?! Doch, es gibt eine!! DU selbst! Ich bin mein eigener Zauberknopf. Wenn ich will, dass etwas passiert, dann muss ich es tun. Die einzigen Dinge, die von selbst geschehen sind Dinge, die wir generell nicht besonders mögen, zum Beispiel das Älter-werden oder das Steuern-zahlen-Papierzeug, das jedes Jahr wieder kommt... Also, ich entscheide mich hier und jetzt, mehr Abenteuer zu erleben. Und die "Pläne" für's "Abenteuer-erleben" schmeiss ich aus dem Fenster... (Ich mache zwar sehr gerne Pläne, aber beim durchführen der Pläne scheitert's meistens...) Ich bin mir nicht 100% sicher, was Gott noch alles mit mir vor hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ein langweiliger, fauler, eintöniger Lebenstyl nicht im geringsten Gottes Wille entspricht. Wenn wir Gott immer wieder fragen, was Er denn möchte, dann wette ich wird Er unser Leben komplett auf den Kopf stellen mit lebensverändernden Erlebnissen. Und in der zwischenzeit sollten wir das meiste machen, mit der Zeit, die wir haben... damit wir zu guten Taten fähig sind, wie er es für unser Leben schon immer vorgesehen hat. Epheser 2,10 |